Sarlat - Hauptstadt des Périgord Noir

Das offiziell als "Sarlat-La-Canéda" bezeichnete, knapp 10.000 Einwohner zählende Städtchen, liegt etwa 10 km nördlich der Dordogne malerisch in einer Talsenke. Dem Guide Michelin ist Sarlat aufgrund der schön renovierten Altstadt volle drei Sterne wert.

Den Reiz Sarlats macht tatsächlich die Altstadt mit ihren gut erhaltenen Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert aus. Die honig- und ockerfarbenen Gemäuer verbreiten im sanften perigordinischen Licht eine ganz zauberhafte Atmosphäre.

Dieses Musterbeispiel einer gewachsenen mittelalterlichen Stadt wird allerdings seit dem 19. Jahrhundert ein wenig brutal durch die "Traverse" (Rue de la République) in zwei Hälften geteilt. Während der Westteil unscheinbarer ist und kaum touristische Beachtung findet, trumpft das östliche Stadtviertel mit seinen mittelalterlichen Attraktionen auf.

Verwinkelte Gässchen und schattige Innenhöfe

Den besten Eindruck des mittelalterlichen Sarlat gewinnt man bei einem Spaziergang durch die kühlen, schattigen Gassen und Innenhöfe, die sich rund um die Cathédrale St-Sacerdos ranken. Gegenüber befindet sich das schönste Haus der Altstadt, das Maison de La Boétie. Hinter der Kathedrale gibt die Lanterne des Morts Rätsel auf - niemand weiß mehr so genau, wofür dieser konisch geformte Turm aus dem 12. Jahrhundert eigentlich errichtet wurde.

Altstadt von Sarlat

In der Altstadt von Sarlat, im Hintergrund die Cathédrale St-Sacerdos.

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