Parklandlandschaft Périgord!

Einzigartig im Périgord ist die ausgesprochene Abwechslung der architektonischen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten. Eben ist man noch ganz eingenommen von den mächtigen Burganlagen oder schroffen Felsen.

Dann läßt man den Blick schweifen oder fährt ein Stückchen weiter und sieht: eine sanft gewellte Landschaft, geprägt von tausend verschiedenen Grüntönen, wie hingetupfte blühende Wildpflanzen und Plantagen von Walnuss- oder Obstbäumen, das ganze umrahmt vom blauen Himmel und Wattewölkchen.

Historische und moderne Gärten

Dieser Anblick ist eigentlich schon Garten genug. Dennoch ist es kein Wunder, dass sich die ehemaligen Herrer der mächtigen Schlösser und Herrenhäuser in dieser Umgebung mit ganz besonderer Hingabe der Gartenbaukunst widmeten.

Viele der historischen Gärten wurden in letzter Zeit mit viel Aufwand wieder originalgetreu hergerichtet oder umgebaut, wie zum Beispiel die sogenannten hängenden Gärten von Marqueyssac oder auch die Gärten des Manoir d'Eyrignac. Modern und phantasievoll angelegt wurden die Wassergärten bei Carsac.

Blumen und Walnüsse

Nahezu alles wird mit hübschen Blumen bepflanzt.

Villes fleuries - Gärten auf Schritt und Tritt

Ausgesprochen beliebt in Frankreich ist der Wettbewerb um die schönsten blumengeschmückten Dörfer und Städte. Beinahe ein Drittel der Gemeinden stellen sich jährlich dem Urteil der Juroren und hoffen auf eine Auszeichnung von einer bis vier "fleurs". Dabei genügt es nicht, ein paar Blumenkübel auf die Strasse zu stellen. Bewertet wird vielmehr die Ganzheitlichkeit der Blumenanlagen, deren Pflege und Integration in das Ortsbild.

Nur an die 160 Gemeinden dürfen sich mit den begehrten vier Blumen auf dem Schild am Orteingang schmücken, darunter im Périgord die Städte Bergerac und Périgueux - dicht gefolgt allerdings von Sarlat mit drei Blumen.