Beynac: Aufstieg zur Burg

Es ist möglich, direkt über eine 3 km lange Strasse hinauf zur Burg von Beynac zu fahren. Doch dann käme man nicht in den Genuß, sich den kleinen Ort Beynac-et-Cazennac anzuschauen. Parken Sie lieber auf einem der Parkplätze am Ufer der Dordogne. Sie sind zumindest in der Nebensaison weder überteuert noch überfüllt.

Direkt am Parkplatz findet sich auch ein Anleger der sog. Gabares, alte Frachtkäne, mit denen heute Touristen gemütlich über die Dordogne gefahren werden. Vielleicht gönnen Sie sich nach der Besichtigung der Burg noch eine kleine Fahrt.

Das Örtchen Beynac-et-Cazennac ist übrigens als eines der schönsten Dörfer Frankreichs ausgezeichnet worden und der Zeichner des Michelin-Männchens, O'Galop alias Marius Rossilon, lebte hier.

Der Weg ist das Ziel: Caminal del Panieraires

Durch den hübschen, mittelalterlichen Ort führt ein steiler Weg hinauf zur Burg. Den vielleicht etwas mühsamen Aufstieg (ca. 15 Minuten) über diesen Caminal del Panieraires sollten Sie nicht scheuen.

Caminal del Panieraires

Aussicht vom Caminal del Panieraires

Vorbei an mit Türmchen und Wappen geschmückten Häuschen, die vom Wohlstand Beynacs zur Zeit der Renaissance zeugen, schlängelt sich der Weg von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Kleine Plätze laden immer wieder dazu ein, über rote Ziegeldächer, gelbe Mauern und blumengeschmückte Gärten die Aussicht auf die stetig und dunkelgrün dahinfließende Dordogne zu genießen. Im Hintergrund sind die Burgen Castelnaud, Fayrac, Les Milandes und Schloss Marqueyssac zu sehen. Der Weg ist selbst dem Grünen Michelin-Führer einen Stern wert.

Caminal del Panieraires

Bald geschafft: der Aufstieg zur Burg von Beynac

Irgendwann ist man dann oben angekommen und mit ihren imposanten doppelten Mauern beeindruckt die Burg in ihrer ganzen Größe und Stärke. Vor der Burg gibt es zwei Restaurants und eine Bar, die vor der Besichtigung zu einer Erfrischung und hinterher zu einer kleinen Stärkung einladen.

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