Périgord blanc

Das Weiße Périgord, mit der Hauptstadt Périgeux und dem Tal der Isle im Herzen des Département, ist das Land der Hochebenen aus Kalkstein und der weiten Täler, ebenfalls durchzogen von der Auvézère und der Isle.

Die Hauptstadt Périgueux im Zentrum ist wegen des Domes und der Überreste aus römischer Zeit interessant. Die Hauptsehenswürdigkeiten befinden sich allerdings auf dem Land. Von Hautefort bis Montpon empfängt das Weiße Périgord mit Marktflecken wie Savignac-les-Eglises, Saint-Astier, Neuvic und Mussidan.

Besonders hübsch ist das Tal der Dronne. Es zieht sich von Aubeterre an der Grenze zur Charente über Brantôme mit dem herrlichen Rennaissance-Schloß Puyguilhem und dem Dorf St-Jean-de-Côle bis hin zur großen Burg Excideuil und der Grenze zum Limousin. Trüffelliebhaber werden sich in Sorges wohlfühlen, wo es einen Trüffelmarkt, einen Trüffelpfad und ein Trüffelmuseum gibt.

Périgord Pourpre

Das Purpurne Périgord im Südwesten hat seinen Namen von der vom Weinbau geprägten Landschaft. Durch Zuflüsse anderer Flüsse ist das Tal der Dordogne hier schon sehr breit und an ihren Hängen liegen die Weinberge von Bergerac, Monbazillac und Pécharmant. Es ist das wohl südländischste Gebiet im Périgord. Das Klima ist mild, auf den fruchtbaren Böden gedeihen Walnüsse, Tabak, Sonnenblumen und Mais. Als ein Zentrum der französischen Tabak- und Weinindustrie ist Bergerac die einzig größere Stadt. Von hier aus lassen sich die römischen Überreste in Montcaret und dem nahe gelegenen Chateau de Montaigne besuchen.

Diese Gegend ist außerdem bekannt für seine Bastiden. Dies sind befestigte Orte (z. B. das hübsche Monpazier), die im Mittelalter während der beinahe permanenten Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich errichtet wurden.

Monpazier

Monpazier, die am besten erhaltene Bastide.

Die vier Périgords: